MOBILE OF LIFE® Workshop + Ausbildung 2023

MOBILE OF LIFE® WORKSHOP + WEITERBILDUNG bei mir auf dem Berg. ⛰️🌞🌈

„Ich bin so froh, meinem Inpuls im Frühjahr gefolgt zu sein und den Workshop gebucht zu haben! Ich bin so gespannt auf die Umsetzung und seit heute Morgen spiele ich auch mit der Idee, das MOBILE OF LIFE® in Teamprozessen einzusetzen.“

„Danke… es brennt wieder in mir!“

„Ich kann dir gar nicht sagen, was das für mich bedeutet…!“

Soweit die ersten Stimmen…

Wir hatten eine wunderschöne, intensive und überaus produktive Zeit. An Tag 1 und Tag 2 sind neue Lebensmobiles entstanden, und an Tag 3 habe ich die Methode dann vorgestellt und erklärt. Nach Abschluss der Fallarbeiten erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und dürfen sich dann auch offiziell „MOBILE OF LIFE® Creator“ nennen und die Methode in der Praxis anbieten.

Wie immer bin ich schockverliebt in die neuen Lebensentwürfe. Sie sind so individuell und einzigartig wie die Menschen, die sie kreiert haben. ✨ Am beeindruckendsten war für mich mitzuerleben, wie die Teilnehmenden es mit Hilfe des MOBILE OF LIFE® geschafft haben, tiefgreifende Mechanismen von Selbstsabotage zu erkennen und z.T. jahrelang aufgeschobene Entscheidungen endlich zu treffen… mutig und voller Vertrauen in den eigenen Weg. 🙌🏼

Im Workshop ging es dieses Mal vor allem um die Fragen „Was heißt LEBEN eigentlich in der Lebensphase, in der ich mich befinde?“ Darauf hat jede*r Teilnehmer*in ganz persönliche Antworten gefunden. 💡 Und seit zwei Tagen nun trudeln immer wieder Nachrichten und Fotos von den TN bei mir ein, die sie eifrig, mit neuer Energie und Freude bei der Umsetzung ihrer neuen Lebensentwürfe zeigen. Und manche haben sogar schon begonnen, mit ihren eigenen Klienten mit dem MOBILE OF LIFE® zu arbeiten. Das lässt mein Herz höher hüpfen! 💛

Du möchtest bei der nächsten Weiterbildung dabei sein? 2024 wird es wieder einen Durchgang geben…

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18.12.2023

Die Angst vor etwas, das ganz natürlich ist…

... und zwar VERÄNDERUNG! In meinen therapeutischen Coachings, aber auch bei meinen Malworkshops erlebe ich immer wieder, wie mächtig und energieziehend persönliche Blockaden sein können, wenn es darum geht, Dinge anders zu tun. Selbst wenn es nur um klitzekleine Veränderungen geht und es rational betrachtet gar keine reelle Chance zu scheitern gibt, stehen wir uns selbst im Weg und fühlen uns wie gelähmt. Oftmals auch körperlich. Den Pinsel mal anders führen... mutig auf's Bild klecksen oder mal blind malen... oder (um auch Beispiele aus dem therapeutischen Coaching zu nennen) umziehen... kündigen... im Alltag bewusst Pause machen... über die eigenen Gefühle sprechen... neue Projekte verfolgen. Was, wenn... Was, wenn es schief geht? Was, wenn nichts daraus wird? Was, wenn die Situation schlimmer ist als vorher? Was, wenn es sich ganz anders entwickelt? Was, wenn... ? Was, wenn...? Ja, was, wenn...??? Dieses "Was, wenn…?“ kann im Kopf so groß werden, dass Menschen vor lauter Infrage stellen schlussendlich gar nichts tun. Es erscheint dann besser und sicherer, als etwas „Ungewisses“ zu tun. Das Gemeine ist nur, dass dieses innere und äußerliche Ausharren wahnsinnig frustriert. Es sorgt zwar in gewisser Weise für Stabilität, aber wichtige Bedürfnisse bleiben unerfüllt. Weiterentwicklung findet nicht statt. Und die persönlichen Sehnsüchte und Träume bleiben auch dort, wo sie schon lange sind: am fernen Horizont. So bleibt alles, wie es ist. Nur nerviger. Veränderungen passieren ständig, innerlich wie äußerlich. Vergessen wir vielleicht zu oft, dass Veränderung ein natürliches Prinzip ist, und dass es so etwas wie richtig und falsch hier gar nicht gibt? Ist Leben, wenn es sich verändert, nicht immer stimmig? Das wurde mir bei einem Spaziergang bewusst, nämlich, als ich mich fragte, was sich seit dem Aufstehen in meinem Leben so alles verändert hatte. Es war viel mehr, als ich dachte! Ich bemerkte, dass ich bei meinem morgendlichen Kaffee einen Gedanken hatte, den ich noch nie zuvor hatte. Dass es mir dann deswegen gelungen war, in einer Situation mit meinen beiden Kindern ganz anders zu reagieren, als sonst üblich. Obendrein hatte ich - natürlich unbewusst - ein Outfit aus Kleidern in meinem Kleiderschrank kombiniert, das ich so noch nie getragen hatte. Über den Familienkalender bekam ich die Nachricht, dass bei meinem Mann ein Arbeitstag geplatzt war. Und zwei Stunden später erhielt ich eine Anfrage für einen maßgeschneiderten Firmenworkshop von einer Person, die ich erst wenige Tage zuvor kennengelernt hatte. Eine neue Herausforderung! Etwas mehr „Hurra, ich verändere mich!“ Mir fielen augenblicklich so viele Veränderungen ein, dass ich selbst erstaunt war. Dabei hatte ich nur ein paar Minuten meines Tages betrachtet. Viele Veränderungen passieren, ohne dass sie einen Hick Up in unserem Leben auslösen. In vielen Fällen nehmen wir sie einfach hin, ohne sie groß zu beachten. Aus diesem Blickwinkel heraus konnte ich darüber schmunzeln. Veränderung ist wirklich stinknormal. Sie ist alles andere als außergewöhnlich, sondern vielmehr ein ganz natürliches, universelles (Lebens-)Prinzip. Wenn wir Angst vor Veränderung haben, dürfen wir uns zunächst einmal klar machen, welche Veränderungen wir tagtäglich erleben und meistern. Zusätzlich dürfen wir uns auch in Erinnerung rufen, welche wirklich weitreichenden und herausfordernden Veränderungen wir in der Vergangenheit schon gemeistert haben. Wie oft hast du schon befürchtet, zu scheitern? In welchen Situationen? Und was ist passiert? Ein Ausdruck von Vertrauen Also, ich finde, wir tun gut daran, unsere Veränderungsängste mit einer guten Portion Humor zu betrachten. Viel erschreckender als die Vorstellung, dass sich etwas ändert, sollte vielleicht die sein, dass sich nichts ändert. Ein bisschen mehr „Hurra, ich verändere mich!“ statt „Bitte, tu’s nicht“! ist also vielleicht angebracht...? Letztlich ist Veränderung ein Ausdruck von Vertrauen. In sich, und in das Leben. Wer sich verändert, vertraut und hofft auf eine gute Entwicklung. In diesem Sinne… sei mutig und hab Vertrauen! Die meisten Veränderungen glücken, und das Leben ist kein Ort, um zwischenzuspeichern. 😉